Akupunktur
Entering the stream

Entering the stream

/// English ///

After one month of acupuncture study.

This past weekend, I completely my second intensive weekend of Acupuncture School, which marks one month of study.

We went over the various forms of Ch’i, their functions and organ associations, and the importance of understanding and differentiating types of Ch’i to better comprehend the origins, development, and movements of Jin Ye (bodily fluids) and Xue (for lack of better translation, Blood) throughout the body.

Both weekends I was relieved to know that, while the school teaches from TCM to conform with international standards, so far the teachers are based in classical Chinese medicine. Intuition development, spirit as well-spring and source, are not overshadowed by the materialism of Statist medical standardization.

Much of the material covered in the first weekend was revisited in the second weekend but from a different angle, perspective. My school is called Shou Zhong, a means „holding to the center.“ I found myself wondering if the curriculum has a central thesis that is being revealed week-by-week from different angles — each lecture a tangential brush stroke on the edge of a slowly forming, central circle. I’ll be tracking these strokes around the center for the next year.

Bringing different paths together

This is where my Quest work with Carmen Spagnola intersects with my study of Chinese Medicine. Part of my Winter Shield work has been to commit myself to a long-term goal that will ultimately have a focus on community and giving my gifts and talents to the collective. Grounding myself in study and practice, in a cohort that will grow and learn with me, with elders who will track and guide me on my path, so that I can step into vocation… for me this is the work of Winter’s adult and a continuation of my Quest.

In addition to Quest work, the Numinous Network focuses on developing secure attachment. Carmen and other practitioners in the Network employ Somatic Experiencing, Trauma Releasing Exercises (TRE), polyvagal theory from Dr. Stephen Porges, and co-regulation through embodied attachment practices.

Vagal toning, by employing TRE and the basic exercises from Stanley Rosenberg for example, aids in the ability to self-regulate and later to co-regulate with others and proves to be a critical piece of trauma recovery, attachment-style re-patterning, and even has a host of wellness benefits (like regulation of blood pressure, better sleep, stabilization of mood, etc).

Polyvagal theory and acupuncture

I want to dive deeper into and explore where polyvagal theory and acupuncture intersect. The focus on the superficial cranial nerve endings of the vagal system (especially those dorsal endings at the base of skull and the ventral endings in the face and ears) in Polyvagal Theory and the protocols for auricular/ear acupuncture in drug use cessation from the National Acupuncture Detoxification Association (NADA) are a clear meeting point of these two systems.

Alaine Duncan, the author of „The Tao of Trauma,“ seems to agree that there is a correlation and I’ll let her speak to it better than I can at the moment (video below). Though the correlation between these two systems seems clear, the research is relatively new, acupuncturists working with neurobiology and polyvagal theory are few and I think there is opportunity for growth in this field of research and practice.

/// Deutsch ///

Nach einem Monat Akupunkturstudie.

Am vergangenen Wochenende habe ich mein zweites Intensiv-Wochenende der Akkupunkturausbildung hinter mich gebracht, was einen Monat Studium bedeutet.

Wir besprachen die verschiedenen Formen des Qi, ihre Funktionen und Organzugehörigkeit sowie die Bedeutung des Verständnisses und der Unterscheidung der verschiedenen Arten von Qi, um die Entstehung, Entwicklung und Bewegung von Jin Ye (Körperflüssigkeiten) und Xue (in Ermangelung einer besseren Übersetzung: Blut) im Körper besser zu verstehen. An beiden Wochenenden war ich erleichtert zu erfahren, daß die Schule zwar nach TCM lehrt, um den internationalen Standards zu entsprechen, die Dozent:innen aber bisher auf der klassischen chinesischen Medizin basieren. Die Entwicklung der Intuition, der Geist als Quelle und Ursprung, werden nicht durch den Materialismus der statistischen medizinischen Standardisierung überschattet.

Vieles von dem, was am ersten WE behandelt wurde, wurde am zweiten WE wieder aufgegriffen, aber aus einem anderen Blickwinkel. Meine Schule heißt Shou Zhong, was so viel bedeutet wie „die Mitte halten“. Ich habe mich gefragt, ob der Lehrplan eine zentrale These hat, die Woche für Woche aus verschiedenen Blickwinkeln enthüllt wird — jede Vorlesung ein tangentialer Pinselstrich am Rande eines sich langsam bildenden, zentralen Kreises. Ich werde diese Pinselstriche um die Mitte herum das nächste Jahr lang verfolgen.

Verschiedene Wege zusammenführen

Hier überschneidet sich meine Quest-Arbeit mit Carmen Spagnola mit meinem Studium der chinesischen Medizin. Ein Teil meiner Arbeit mit dem Winterschild bestand darin, mich auf ein langfristiges Ziel zu verpflichten, das sich letztlich auf die Gemeinschaft und das Einbringen meiner Gaben und Talente in das Kollektiv konzentriert. Mich in Studium und Praxis zu erden, in einer Gruppe, die mit mir wächst und lernt, mit Älteren, die mich auf meinem Weg begleiten und führen, so daß ich in meine Berufung eintreten kann… das ist für mich die Arbeit des Winterschildes und eine Fortsetzung meiner Suche.

Neben der Quest-Arbeit konzentriert sich das Numinous Network auf die Entwicklung einer sicheren Bindung. Carmen und andere Praktiker des Netzwerks verwenden Somatic Experiencing, Trauma Releasing Exercises (TRE), die Polyvagal-Theorie von Dr. Stephen Porges und Co-Regulation durch verkörperte Bindungspraktiken.

Vagal-Toning, z. B. mit TRE und den Grundübungen von Stanley Rosenberg, fördert die Fähigkeit zur Selbstregulation und später zur Co-Regulation mit anderen und erweist sich als entscheidender Bestandteil der Traumaheilung, der Neuordnung von Bindungsmustern und hat sogar eine Reihe von Vorteilen für das Wohlbefinden (wie die Regulierung des Blutdrucks, besserer Schlaf, Stabilisierung der Stimmung usw.).

Polyvagal-Theorie und Akupunktur

Ich möchte tiefer eintauchen und erforschen, wo sich Polyvagal-Theorie und Akupunktur überschneiden. Die Konzentration auf die oberflächlichen Hirnnervenenden des vagalen Systems (insbesondere die dorsalen Enden an der Schädelbasis und die ventralen Enden im Gesicht und in den Ohren) in der Polyvagal-Theorie und die Protokolle der National Acupuncture Detoxification Association (NADA) für Ohrakupunktur bei der Drogenentwöhnung sind ein klarer Treffpunkt dieser beiden Systeme.

Alaine Duncan, die Autorin von „The Tao of Trauma“, scheint ebenfalls der Meinung zu sein, daß es einen Zusammenhang gibt, und ich überlasse es ihr, dies besser zu erklären, als ich es im Moment kann. Obwohl der Zusammenhang zwischen diesen beiden Systemen klar zu sein scheint, ist die Forschung relativ neu, und es gibt nur wenige Akupunkteure, die sich mit der Neurobiologie und der Polyvagal-Theorie befassen, und ich denke, daß es in diesem Bereich der Forschung und Praxis noch Wachstumschancen gibt.