Trauma Recovery
Technologies of Care

Technologies of Care

/// English ///

One of the many hats I wear is that I manage the Numinous Network, an online platform that focuses on co-regulation for collective wellbeing. There are courses and live events about attachment theory, polyvagal practice, somatics, and animism applied to healing, caregiving, partnering, community tending, and spiritual work.

Recently I wrote a post in response to one of my colleagues being sick for an extended period and not being able to facilitate a workshop:
„Hi Numinous Network! Today’s Group Somatics class will be CANCELLED. B is ill and won’t be able to facilitate space.This actually gives me a moment to share something the Numinous Network team has been thinking about anyway. Our immune systems are strapped and really at capacity, emi right? Even if someone isn’t struggling with Long Covid necessarily, worldwide there is just so much more susceptibility to getting sick and staying sick longer for so many of us.
How are we holding space in our Network for living in a world with sensitive systems and immune systems that are under constant attack? We say we’re getting to our limit well before we are at our limit. We take breaks and don’t push through. When our colleague says, ‚You know mate, I thought I was better but I’m going back to bed,‘ we dose the field with safeness and celebrate how they’ve modelled secure attachment for us.“

I had to write this up in quick order and so didn’t have so much time to think too much. I realised something as the words came flooding out of me, how devoted my communities and I are to transformation and healing. How counter to the thrust of patriarchal racialised capitalism it is, to build safer communities around a culture of co-regulation. How we use the building blocks of secure attachment (safe touch, vocal prosody, kind eyes, shared rhythms, and communal ingestion behaviours) as technologies of care, as a counterweight to the status quo, which is so depleting, extractive, and even violent.

This collection of articles is dedicated to my studies of acupuncture. But I wanted to share this experience because acupuncture is not the only healing and spiritual technology I have in my toolbox. In whatever capacity I practice acupuncture in the future, my practice will be trauma-informed and a practice of transformation not only of self but of groups and communities. Over time I hope to even build a robust culture of care, co-regulation, and justice around me and in my communities through that healing work.

So much for now. Until next month.

/// Deutsch ///

Eine der vielen Aufgaben, die ich annehme, ist das Management des Numinous Network, eine Online-Platform, die sich auf die Koregulierung für das kollektive Wohlbefinden konzentriert. Es gibt Kurse und Live-Veranstaltungen über Bindungstheorie, polyvagale Übungen, Somatik, sowie Animismus, angewandt auf Heilung, Pflege, Partnerschaften, Gemeinschaftspflege und spirituelle Arbeit.

Neulich schrieb ich einen Beitrag als Reaktion darauf, daß eine meiner Kolleg:innen für längere Zeit krank ist und einen Workshop nicht leiten konnte:
„Hallo Numinous Network! Der heutige Gruppen-Somatik-Kurs wird abgesagt. Das gibt mir die Gelegenheit, etwas mitzuteilen, worüber das Team des Numinous Network ohnehin schon nachgedacht hat. Unsere Immunsysteme sind überlastet und wirklich an der Kapazitätsgrenze, gell? Selbst wenn jemand nicht unbedingt mit Long Covid zu kämpfen hat, ist die Anfälligkeit, krank zu werden und länger krank zu bleiben, für viele von uns weltweit einfach viel größer.
Wie halten wir in unserem Netzwerk Platz für das Leben in einer Welt mit empfindlichen Systemen und Immunsystemen, die ständig angegriffen werden? Wir sagen, daß wir an unsere Grenze bald kommen, lange bevor wir an unserer Grenze tatsächlich sind. Wir machen Pausen und setzen uns nicht durch. Wenn unsere Kollegin sagt: ‚Weißt du Spezi, ich dachte, es ginge mir besser, aber ich gehe wieder ins Bett‘, geben wir dem Feld eine Dosis Sicherheit und feiern, daß sie uns eine sichere Bindung vorgelebt hat.“

Ich musste das schnell aufschreiben und hatte daher nicht so viel Zeit, um zu viel nachzudenken. Während die Worte aus mir ausgeflossen waren, wurde mir klar, wie sehr sich meine Communities und ich der Transformation und Heilung verschrieben haben. Wie sehr es dem patriarchalen, rassistischen Kapitalismus zuwiderläuft, sicherere Gemeinschaften auf der Grundlage einer Kultur der Koregulierung aufzubauen. Wie wir die Bausteine einer sicheren Bindung (sichere Berührung, stimmliche Prosodie, freundliche Augen, gemeinsame Rhythmen und gemeinsames Einnahmeverhalten) als Technologien der Fürsorge einsetzen, als Gegengewicht zum status quo, der so erschöpfend, extraktiv und sogar gewalttätig ist.

Diese Sammlung von Artikeln ist meinen Studien zur Akupunktur gewidmet. Aber ich wollte diese Erfahrung mitteilen, weil Akupunktur nicht die einzige heilende und spirituelle Technik ist, die ich in meinem Werkzeugkasten habe. In welcher Funktion ich in Zukunft Akupunktur praktiziere, wird meine Praxis Trauma informiert sein und eine Praxis der Transformation nicht nur von Einzelpersonen, sondern von Gruppen und Gemeinschaften sein. Im Laufe der Zeit hoffe ich, durch diese Heilungsarbeit eine robuste Kultur der Fürsorge, Koregulierung und Gerechtigkeit um mich herum und in meinen Gemeinschaften aufzubauen.

So viel für den Moment. Bis zum nächsten Monat.

This coming month, I’ll be reading:

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